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DER BERG: WALD UND WIESE - FELS UND WASSER - LÄRM UND STILLE

Wald und Wiese

Zum großen Bild! Jetzt soll es um ein Waldgebiet gehen -und die erste Rubrik lautet "Wald und Wiese"?! Zwar ist der überwiegende Teil des Paschbergs bewaldet - es gibt aber auch mehrer freie Inseln im Wald und außerdem nach Innsbruck und zum östlichen Mittelgebirgsplateau hin ca. 15 km Waldrand.

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Zum großen Bild! Oberflächlich betrachtet schaut der Paschberg wie eine bewaldeter Kamm mit konstanter Hangneigung aus.
Tatsächlich folgt jedoch auf einem relativ unmittelbaren steilen Anstieg über ca. 80 Höhenmeter vom Talboden aus eine Einebnung, die sich vom Reservoir des Sillkraftwerks bis zum Schloßpark zieht. Bewegt man sich diesem Band entlang, so findet man im Wald Andeutungen von Gegensteigungen (z.B. verläuft der Tummelplatzweg teilweise in einem seichten hangparallelen Tälchen). Am östliche Ende des Bandes weitet sich die Einebnung zum Plateau von Tummelplatz und Schloßpark aus.
Darüber steigt das Gelände wieder relativ konstant an um 50-80m höher durch eine weiteres Plateausystem unterbrochen zu werden. Mitten im Wald liegt dort Tantegert (ein ehemaliger Fischweiher) und weiter westlich die Poltenhütte.

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Zum großen Bild! In einer weiteren allerdings kaum merkbaren Einebnung holt das Gelände zum letzten Anstieg auf das Niveau des Mittelgebirgsplateaus aus. Hier unterscheidet sich nun der Ostteil vom Westeil des Gebiets.
Während im Osten das Gelände als Plateau mit Steilhang zum Mühlsee ausläuft, überragt der westlich Teil des Kamms das Mittelgebirge noch um weitere 100 Höhenmeter und fällt mit zwei markanten Steilklippen nach Süden (Lanser und Viller Kopf) zu den Moorgebieten von Lans und Vill ab.


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Zum großen Bild! Doch nicht nur die Durchquerung des Walds ist am Paschberg reizvoll. In unmittelbare Stadtnähe gibt es auch hier noch eine paar Reste alter Waldsäume. Besonders die Wanderung von Schloß Ambras entlang des Waldrands nach Aldrans entführt in solche Bereiche. Strauchgürtel mit Hochständen, Hohlwegreste und Wiesenbäche bilden die Versatzstücke dieser Landschaft, die sonst oft nur mehr auf alten Kalenderbildern zu finden ist.
Was wäre der schönste Wald aber ohne Lichtungen. Auch davon hat der Paschberg manches zu bieten. Die Kulturlandschaftslichtungen mögen zwar teilweise im Verschwinden begriffen sein (der alte Fischteich in Tantegert verlandet zusehends); die verbliebenen Flecken im Bereich der Poltenhütte, des Grillhofs und des ehemaligen Walterhofs können einem schon den Eindruck von Inseln in der Waldeinsamkeit suggerieren.

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Zum großen Bild! Die Bewaldung verschleiert diese Oberflächenformen großteils. Gerade das macht aber die Waldwanderungen so abwechslungsreich. Trockene Steilhangabschnitte mit Tiefblick zur Stadt wechseln mit versteckten feuchten Bodensenken die vor allem im Frühjahr wie kleine Seen wirken. Zu oberst wird die Landschaft noch durch im Wald versteckte Quarzphillitklippen (das örtliche Gestein) gekrönt und eröffnet zuletzt den weiten Blick über die Wiesenflächen und Dörfer des Mittelgebirges.

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