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EDITORIAL: NEUIGKEITEN

Editorial (alt)

Martin Schönherr Herbst/Winter 2005

Abfahrt Innnsbruck Mitte


Am 7.12.2005 erfolgte die Baugenehmigung Abfahrt Innsbruck Mitte (- siehe dazu auch alte Editorials,März 2003)!
Der Bau dieses Autobahnanschlusses ist z.T. umstritten, da er Verkehr in einen Bereich der Stadt leitet, der eigentlich nichts mehr aufnehmen kann. Für das Projekt wird argumentiert mit der Annahme, daß nur Verkehr, der bis jetzt über Innsbruck Ost in die Stadt fließt künftig dorthin verlagert wird. Wir wollen´s glauben, da es ohnehin nicht mehr zu ändern ist. Es wird bereits an den Beschleunigungs und Verzögerungsspuren entlang der Südtangente gebaut.
Derzeit wird aber nicht davon gesprochen den Südring zwischen IBK-Ost und IBK-Mitte auf zwei Spuren zurückzubauen - was die logische Konsequenz dieser Denkweise sein müsste. Geht die Rechnung der Befürworter nicht auf, so wird nur einer Betoninjektionspumpe gleich solange zähflüssige Verkehrsmasse in die Stadt gedrückt bis die Fahrzeuge als geronnene Masse in den Straßen stecken bleiben. Dieses Bild mag für den MIV-skeptiker erhebend sein. Insgesamt ist jedoch der Nutzen zweifelhaft. In jedem Falle wird jedoch zuletzt die Erkenntnis stehen, daß man sich die meisten Straßenbauinvestitonen derletzten 10 und künftigen 50 Jahre hätte sparen können.

Das zweifelhafte Vergnügen von Photos dieser denkwürdigen Baustelle enthalte ich Ihnen vor.

Eine Paschbergwanderung


Igler im Mühltal

Nach einem gedehnten Herbst kam der Winter ganz unvermutet. Hier eine Impression der Igler nahe der Haltestelle Mühlsee. Wenn man genau hinsieht, wird man eines Menschen gewahr, der am Hange in andächtiger Haltung stehend (nun ja - dafür wäre ein Bild in größerer Auflösung notwendig) damit beschäftigt ist, Photos der Bahn aufzunehmen.
Es ist der sLAnZk, welcher selbige dort aufgenommenen Werke auf www.bahnbilder.de (Straßenbahn Innsbruck) gepostet hat und von dem nun erstmals auch zwei seiner Photos auf www.paschberg.gmxhome.de publiziert werden! Am Samstag, den 19.11.2005 fand erstmals eine "geführte" Paschbergwanderung statt. In Begleitung des sLAnZk -der mir dankenswerterweise auch zwei Bilder zur Veröffentlichung auf dieser Homepage uuml;bermittelt hat - wurden verschiedene Stellen des Paschbergs "inspiziert" oder besser noch "recognosciert" und es taten sich einige neue Einblicke in die Landschaft auf. Die Wanderrouten Paschberg Direttissima und Paschberggrat wurden dabei kombiniert.

Westwärts übers Viller Moor, Photograph: sLAnZk

Beobachtungen, die gemacht wurden:

Der Paschberg Single Trail gedeiht weiter. Einige Downhiller (also die bequemere Sorte von Bergradlern?) haben sich einen eigenen Trail zusammengebastelt. Und der kann sich sehen lassen. Nebenbei bemerkt ist die Benutzung dies Trails auch naheliegender als im Nordpark, da die Fahrt mit der Igler im Rahmen der Innenstadt-Tickets erfolgt. Damit eignet sich dieser Trail sehr gut zum Üben, bevor man sich in den Nordpark wagt. Doch Vorsicht - die Absturzmöglichkeiten am Paschberg können lethal sein...
Der Obere Gang Weg oberhalb von Tantegert wurde von der Poltenhütte bis zum Wendehammer unterhalb des Golfplatzes begangen. Es wurden dabei Barfuß-Spuren entdeckt. Da wir weder Schuhe noch zugehörige Beine fanden, nahmen wir an, dass der sonderbare Spaziergänger überlebt hat.
Warum wohl das Haus Bukowina nahe des Seerosenweihers seine Namen bekam, haben wir gerätselt. Es ist nicht eben häufig am Paschberg an die Bukowina erinnert zu werden. Jedenfalls entdeckten wird, dass man vom Viller Kopf derzeit haarscharf auf dieses Haus blicken kann (links unten in einer Waldschneiße). Die Villa mit Park im Mittelgrund des Bildes hat übrigens eine Garten der in der Silhouettenform eines Streichinstruments gestaltet ist.
Blick vom Viller Kopf, Photograph: sLAnZk
Dies und das wurde noch besprochen - um schließlich einen würdigen Abschluß in der Jausenstation Vogelhütte zu finden. Vertaktet mit den Abfahrtszeiten der Igler wurde dort die Prüfung des lukullischen Angebots sehr eingehend durchgeführt. Wir empfehlen Gerstelsuppe, Schmalzbrot, Saures Tris und Ribiselkuchen mit Eierschaum....

Man möge sich in diesem Sinn abwenden von den fragwürdigen Entwicklungen an der anderen Talseite (s. alte Editorials) - und auf die Segnungen des Paschbergs fokusieren, um seine Nerven zu schonen.

Zur Meditation dieses Bild (wobei an dieser Stelle nochmals auf die hochauflösenden Bilder des sLAnZk auf "Bahnbilder.de" verwiesen wird):

Winterbeginn!

Sommer 2005

Adieu Schöhnruh?


Es bröckelt am Paschberg - zuerst die diesfalls gute Nachricht;) - z.B. an der Autobahnunterführung Bichlweg. Relativ harmlos und oftmals sarniert macht wohl das Sulfattreiben dem Beton nach und nach den Garaus.
Leider ist von dieser Vergänglichkeit auch anderes betroffen. Das Wartehäuschen von Schönruh ist seit diesem Frührjahr einsturzgefährdet. Bald könnte die offene Wartehalle Lansersee die letzte ihrer Art an der Igler sein (die baugleichen Wartehallen in Aldrans und Lans wurden im Zuge der Umstellung auf Einrichtungswagen in den Achtzigerjahren in Massivbauweise erneuert).

Das gleichnamige Freibad existiert schon lange nicht mehr. Dessen noch vorhandene Reste wurden nach und nach von einer Art Hobbyerdbeweger einplaniert. Jetzt steht dort - ach wie passend - eine seltsame Villa in toskanischem Stil.
Die Wartehalle im Tälchen nahe des ehemaligen Gasthauses unterhalb des Schwimmbads zeugt noch vom regen Badebetreib der dort noch in den Fünzigerjahren des vorigen Jahrhunderts herrschte. Doch dieser "Zeitzeuge" ist auf dem besten Weg ebenfalls Vergangenheit zu werden. Schon fallen erste Dachziegel aus der Lattung, der Moder frisst sich ins Gebälk, die Natur holt sich das Werk zurück. Die Zeiten, als sich Massen am Bahnsteig am Ende eines langen Badetags drängten, sind vorbei. Schönruh wurde letztendlich als einsamste der Iglerstationen seinem Namen gerecht - lange nachdem es errichtet wurde.
Die aktuelle Geschehen setzt nun einen Schlußpunkt eines Weges, der schon vor langer Zeit eingeschlagen wurde.

In eine kühlen Grunde...
Doch bevor es zu wehmütig wird (a la "In eine kühlen Grunde da steht ein Wartehaus....") sollte man auch in die Zukunft sehen.
Warum etwas zusammenfallen lassen, daß bald wieder als frequentierte Station aktuell werden kann. Wie bereits früher angedeutet ist der Wald im Tal nahe der Sation schon alt - und wird nun auch sukzessive verjüngt. Damit tut sich wahrlich eine Art Fenster auf - der Ausblick nach Schloß Ambras - und damit der alte Name dieser Station. Für die nächsten 10-15 Jahre wird man wohl wieder dorthin blicken können - und aus dieser Sichtverbindung Nutzen für Igler und Schloß ziehen!


100 Jahre Innsbrucker Straßenbahn....105 Jahre Igler Bahn


Als am Samstag, den 16.7.2005 anläßlich der100 Jahrfeier der Innsbrucker Straßenbahn der Triebwagen 1 mit den Ehrengästen eine kleine Rundfahrt unternahm, drängte sich der reguläre Triebwagen der Linie 6 ins Bild - So als wollte die Igler sagen: "Und vergeßt auch mich nicht!

Linie 6 - vorwitzig beim 100 Jahrjubiläum
Bürgermeisterin Hilde Zach - hier am Fahrschalter des Wagens -
Buergermeisterin Hilde Zach am Fahrschalter
scheint recht viel an der Igler gelegen (obwohl auf diesem Triebwagen "4" steht) zu sein. Sie hat jedenfalls recht lange über die Adaptierung der Iglerbahn als Nostalgieroute und/oder für touristische Zwecke gesprochen.
Machen könnte man ja viel. Und auch wenn man wohl angesichts des kommenden Wahlkampfes nicht jedes Wort in die Goldschale legen sollte, wird diese Aussage hier trotzdem dokumentiert. Nicht daß es dann jeder vergessen hat, wenn man erneut über eine Einstellung der Bahn sprechen sollte.

Ich denke es wäre viel geholfen,
wenn die Bahn sommers, wie winters bis in die Innenstadt fährt....
wenn Sommer und Winterfahrplan die gleiche Bedienzeit (ca. 6 - 20h00) haben....
wenn man aufhört, den "Sightseer" als Konkurrenzparallelverkehr zum Schloß Ambras zu führen und den ca. 200m langen Fußweg bis zum Park so verbessert, daß er auch bei schlechtem Wetter mit leichten Schuhwerk begangen werden kann (oder aber die Station Schöhnruh entsprechend adaptiert).

Frühjahr 2005

Forstmeile

Die Forstmeile wurde - wie bereits im letzten Jahr kurz erwähnt - saniert. Es sind nun fast alle Sportgeräte neu installiert. Vor allem die Balanceübungen sind sehr unterhaltsam. Zudem wurde der Waldspielplatz bei Tantegert ausgeholzt, saniert und ausgebaut.
Es gibt jetzt zwei schöne Rutschbahnen. Ein Waldspielplatz mit Bahnanbindung und optimaler Ausstattung - dass konnte man in Innsbruck bis jetzt lange suchen. Besuchen Sie Forstmeile und Waldspielplatz eifrig - und erzählen Sie es auch weiter. Bilder finden Sie unter "Die Umgebung - Sehenwertes"

Die Rutschbahn ist auch bedingt für Erwachsene geeignet ;)

Winter / Frühjahr 2005

Wanderführer

Ein Wanderführer für die Umgebung von Innsbruck dabei die Wanderrouten auf das öffentliche Verkehrsnetz abgestimmt. Solche Gedanken wurden im Winter 2004/5 im Forum von www.strassenbahn.tk andiskutiert. Nachdem auch meine Homepage als gutes Beispiel für Wandertips erwähnt wurde, dauerte es nicht lange bis ich einen Wanderführer zusammengestellt hatte.

So leicht, wie erwartet, ist so ein Vorhaben aber bei weitem nicht. Das Büchlein sollte ansprechend aussehen, Appetit auf Ausflüge machen, wesentlichen Informationen enthalten, dabei aber nicht überladen wirken. Ich konnte mittlerweile auch den sLAnZk (siehe Linkverzeichnis im Impressum) gewinnen, für den Wanderführer ein Vorwort zu schreiben.

Sie können den Wanderführer als gezippte Präsentation (ca. 1,3 MB) hier herunterladen:

Zip-Datei-Download

Bitte beachten Sie: Der Wanderführer darf unverändert und ungekürzt vervielfältigt werden. Er darf aber nicht kommerziell verwendet werden.

Die Wanderrouten sind stark vereinfacht dargestellt und beschrieben. Es geht mir im wesentlichen darum, einen leichten Zugang zum Wandern per Bahn zu vermitteln. Der hier gezeigte Wanderführer reicht über die Grenzen des Paschbergs hinaus. Er bezieht auch Teile des Stubaitals und die Hungerburg mit ein. Die Wanderungen werden jedenfalls meiner Hauptforderung gerecht (wenn man die Abbruchsmöglichkeiten vernachlässigt), nur schienengebundene Verkehrsmittel für die Wanderungen zu benötigen.


I am now publishing a hikers guide about the surroundings of Innsbruck. Principle of this guide ist, that all hiking routes can be reached either by tram or train. I provide only a german version - however feel free to browse through this "booklet". In case of questions just send me an e-mail. The guide is free - but isn´t open for commercial use. Winter 2004/5

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob es der Paschberg-Homepage angemessen ist, auch Abhandlungen zum Projekt der Hungerburgbahn zu enthalten. Ich denke, dass es unter gewissen Gesichtpunkten verantwortbar ist, hier über das Projekt zu schreiben - ist doch die Hungerburg des Paschbergs Antipode...
Ich werde mich aber auf die paschbergseitigen Auswirkungen beschränken und stelle deshalb nur dieses Bild zur Diskussion, das die Auswirkungen der Baumaßnahmen von Amras aus zeigt.


For a long time I´ve weighted, wether it is suitable to this homepage to write anything on the new Hungerburgbahn-project. The following picture is showing the impact of the new funicular to the Hungerburg, viewed from Amras.

Die neue Hungerburgbahn vom Paschberg aus

September 2004

Man sucht das eine und findet das andere. Im konkreten Fall habe ich mein Diaarchiv nach Aufnahmen durchsucht, die ich beruflich verwenden kann. Dabei bin ich auf zwei Koffer gestoßen, in denen bunt gemischt verschiedenste Aufnahmen eingeordnet wurden unter anderem auch einige vom Paschberg und von der Igler. Leider lässt meine Archivierung zu wünschen übrig. Genaue Daten standen auf den Rähmchen nicht drauf. Aber wenigsten auf einem Dia Tummelplatz 1991. Zwar sind das keine Antiquitäten bezogen auf die Existenz dieser Homepage sind sie aber doch recht alt und weisen in die Zeit zurück, als ich oft am Heimweg nach der UNI einen Abstecher zur Igler machte.
Diese Bilder sollen natürlich Ihnen nicht vorenthalten werden und daher befasst sich dieses Editorial einfach mit ein paar alten Photos.

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großes Bild Das alte Haltestellengebäude in Lans. Mittlerweile hat man sich an das neue Wartehäuschen gewöhnt. Traurig war es aber schon, als dieser grün gestrichene Holzbau abgerissen wurde. Er ist in etwa baugleich mit dem noch erhaltenen Wartehaus in Schönruh.

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großes Bild Diese Aufnahme des Tunnelportals wurde offenbar im harten herbstlichen (schon fast winterlichen) Licht gemacht. Die Rustika der Portalmauerung verschmilzt hier mit dem umgebenden Fels. Als wären Bahn und Berg (wie bei Modellbahnen üblich) zusammen gebaut worden.

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großes Bild Föhnstimmung am Lanserkopf. So sehen die Tage aus, an denen die große Äolsharfe erklingt. Der Tiefe des Raums weitet sich bedingt durch die Klarheit der Föhnluft. Alles scheint zum Greifen nahe und in der Luft liegt der Hauch der kommenden Veränderung im allgemeinen einer Wetterveränderung da es dann nach Meer riecht.
An solchen Föhntagen kann es dann auch passieren, dass die Igler aufgrund umgestürzter Bäume (die gern in der Föhnschneise zwischen Tantegert und Aldrans auf die Strecke fallen) einige Kurse lang nicht verkehren kann.

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großes Bild Wald und Bahn verschmelzen zur Einheit. Selten schneller als 30km/h fährt die Bahn zur Freude der Ausflügler, nicht jedoch der selteneren Pendler. Mit dem Photoapparat kann man diesem Umstand aber ein Schnippchen schlagen da die Belichtungszeiten im Dämmerlicht des Waldes ohnehin länger sind.

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großes Bild Die Kehre oberhalb von Tantegert ist mittlerweile schon wieder in dichtem Wald. Diese Aufnahme wurde kurze nach der Schlägerung gemacht. So wandelt sich die Umgebung ständig. Der Wald ist bei weitem nicht so statisch, wie man vermutet. Die Plätze der Kindheit verschwinden (wenn man bestimmte Wege längern nicht gegangen ist) und tauchen an anderer Stelle auf...

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großes Bild In kräftigeren Farben gibt es dieses Bild in unzähligen Variationen von der Innbrucker Künstlerin Gerhild Diesner. Dieser Rest des Viller Moors liegt nahe des Lanser Sees.
Gerade kürzlich tauchte die Frage auf, was die an manchen Stellen des östlichen Mittelgebirges lange sichtbaren Plakate "Rettet das Viller Moor und die Ulle" bedeuten? In den Siebziger Jahren war es geplant, eine Umfahrungsstraße von Lans zur Viller Auffahrt zu bauen. Davon wären Viller Moor und teile des Ullwalds (südlich von Lans) bedroht gewesen. Glücklicherweise ist es nie dazu gekommen.

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Martin Schönherr Diese Bild zeigt die östlich des Paschbergs gelegenen Aldranser Sender. Sie werden erst im großen Bild erkennbar. Die beiden ca 150m hohen Masten wurden in den achtziger Jahren gesprengt. Die Gemeinde Aldrans bemühte sich zuvor um eine unter Denkmalschutzstellung.
Doch leider wäre der Erhalt zu kostspielig gewesen, da die Langwellensender nicht mehr benötigt wurden. Baulich interessant waren die Masten insofern, als jeder der Masten durch eine Dreipunktfixierung seitlich gehalten wurden und mittig auf einem Porzellanisolator auflag "auf Porzellan gebaut" - klingt nicht sehr standfest - hielt aber jahrelang allen Föhnstürmen stand....
Im Areal des Betriebsgebäudes der Senderanlage wurde mittlerweile das Altersheim der Gemeinde errichtet.

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Martin Schönherr Dezember 2003

Ein Föhneinbruch an diesem Wochenende ließ die Wahrscheinlichkeit weißer Weihnachten gering werden. Doch in diesem Fall hat sich der Wetterbericht nicht geirrt. Es schneit! Am 22.12.2003 scheint es so, als würden Sonnenstrahlen das kurze Überschwappen der Niederschläge in Nordstaulage über die Nordkette bereits beenden. Überall schimmerten bereits die frisch angezuckerten Berghänge im schalen Gelb durchbrechende Sonnenstrahlen durch die Wolkenfetzen.
Grund genug, vor dem vermeintlichen großen Tauwetter eine Ausflug auf den Paschberg zu unternehmen (leider ohne Kamera). Tatsächlich verstärkten sich die Schneefälle aber und tauchten den Wald in dichtes Schneegestöber. Geräusche - so auch der Lärm der Autobahn - sind nun gedämpft. Zu hören ist nur das dumpfe Geräusch, das entsteht, wenn der Schnee unter den Schritten zusammengedrückt wird.
Die Fahrt mit der Igler scheint ruhiger als üblich. Man gleitet geräuschlos durch den Winterwald. Nur wenig haben sich von der Stadt herauf verirrt - so verspricht der Spaziergang durch den Wald ein recht elitäres Vergnügen zu werden. Die Spuren, die man nun selbst zu den noch wenigen im Wald vorhandenen dazusetzt, werden in wenigen Stunden verschwunden sein - unter der Schneedecke, die sich nun anhäuft. Es ist gut, dass es einen Ort gibt - so nah bei der Stadt - an dem man dem Trubel so fern sein kann. Wer noch keine Advent-Gefühle (und mir ist es bis jetzt so gegangen) entwickeln konnte, wird in einer solchen Umgebung unter solchen Witterungsbedingungen nach besten Kräften (der Natur) unterstützt, dies doch noch zu tun.
Mir ist jedenfalls gleich der Liedtext von F. Spee samt der dazugehörigen Melodie eingefallen: " ...ihr Wolken brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus". Das bezieht sich zwar auf ein Ereignis in wüstennahen Gebieten, wo mehr an Wasser in flüssiger Form gedacht wird; Schneeflocken als Gottesbeweis wären´s aber wohl in Tirol gewesen.
Die dritte Strophe des Lieds unterschlage ich jetzt - denn die weiße Pracht soll möglichst lange erhalten bleiben und wünsche besinnliche Weihnachten.
Als Einstimmung diese zwei Winterbilder (Von welchen aber eines an einem Palmsonntag aufgenommen wurde....).

November 2003

Die Igler wird gehegt und gepflegt. Erneuerungen des Oberbaus erfolgten diesen Sommer und Herbst im Bereich des Sparbereggs (bei Aldrans) und im Bereich der Bahnunterführung unter der Villerstraße.
Der Bahnübergang für einen Stichweg zum Mühlsee wurde erneuert - Gott weiß wozu. Bleibt nur zu hoffen daß, um zwei abgelegene Wohnhäuser zu erschließen, nicht allzuviel Gelder der öffentlichen Hand geopfert wurden.

Eine seltsame Begebenheit - im Zuge der "Pflegemaßnahmen".

Auch dieses Jahr wurden wieder rostige Stahlmasten der Oberleitung gestrichen - und zwar im Bereich der Haltestellen Schloß Ambras und Schönruh.

-zuerst im üblichen Rostrot des Korrosionschutzes (ansich schon eine recht schöne Farbe - jedoch für das Auge eines Naturliebhabers möglicherweise zu heftig)

-dann Dunkelgrün

Damit dachte ich "Endlich eine Farbe die man im Wald kaum sieht - das wird wohl die künftige Standardfarbgebung der Masten im Wald sein"
Doch weit gefehlt - einen Tag später war wieder eine Grün drauf, das eine änliche Farbe hat, wie das hier am Randbalken meines Homepage-Layouts sichtebare. Als Homepage ganz pfiffig (meine ich zumindest). In der Natur (vor allem bei den dunkleren Farbtönen des Walds) wirkt es aber etwas schrill.


Im Herbst hat auch der Föhn wieder ordentlich gewütet. Am markantesten ist wohl der Baumsturz beim ehemaligen Walterhof


und sonst....

Ende Oktober 2003 ist die Zusammensetzung der Tiroler Landesregierung nach der Landtagswahl geklärt. Direkt berührt wird das Thema dieser Homepage vielleicht; das hängt davon ab, wie ernsthaft Absichten, die in der Regierungserklärung und im Koalitionabkommen stehen, umgesetzt werden. Unter anderem sind folgende Hinweise zu finden....

In der Regierungserklärung:

unter VIII, Verkehr
Die Mitglieder der Landesregierung sehen in der Umsetzung des Straßenbahnkonzeptes in Innsbruck und in weiterer Folge auch der Regionalbahn in der Umgebung von Innsbruck ein zentrales Anliegen.

unter IX, Raumordnung
Im Bereich der Raumordnung wird ein Leitbild für die gesamte Landesentwicklung erstellt werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Durchgriffsmöglichkeiten der überörtlichen Raumordnung erhöht werden. Bei der Baulandausweisung wird auch verstärkt auf die Einsatzmöglichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln Bedacht genommen.

unter IX, Tourismus
Die Inanspruchnahme des touristischen Angebotes in unserem Land soll aber nicht nur unseren Gästen vorbehalten sein, sondern auch allen Tirolerinnen und Tirolern und vor allem den einheimischen Familien ermöglicht werden. Wir streben deshalb die Einführung einer tirolweit gültigen (Ski-)Saisonkarte zu familienfreundlichen Preisen an.

Konkret im Koalitionspakt:

unter Raumordnung, Punkt 5)
bei Baulandausweisung verstärkt auf den Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel Bedacht nehmen

unter Tourismus, Punkt 5)
Maßnahmen ergreifen, die die verkehrstechnische Anbindung Tirols an die Hauptmärkte sowohl im Bahn- als auch im Luftverkehr verbessern

unter Tourismus, Punkt 7)
Anstreben einer tirolweit gültigen (Ski-)Saisonkarte zu familienfreundlichen Preisen (Anmerkung: gilt hoffentlich auch für den Nahverkehr)

unter Verkehr, Punkt 6)
Regionalbahn Innsbruck und Umgebung

unter Verkehr, Punkt 10)
Landesverkehrskonzept – Strasse und Schiene (Nahverkehrsoffensive, Um-setzung des Straßenbahn- und Schienbahnkonzeptes) erstellen

unter Verkehr, Punkt 6)
Weiterführung der verstärkten Förderung zur Reduzierung der Treibhausgase

Da die Igler sozusagen der "Wurmfortsatz" des öffentlichen Verkehrs ins Innsbruck ist (schon oft gereizt, nahe an einer Entzündung bis hin zur Erwägung einer Totalaputation), sind alle generellen Vorgaben zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs auch für diese Strecke (lebens)wichtig.

Seitens der IVB werden die positiven Signale nun schon seit eingen Jahren gesetzt, indem die Igler-Strecke gepflegt wird. Die Folge ist zwar das Verschwinden mancher romantischer Plätze (mit windschiefen Holzmasten u.ä) - insgesamt hat man aber Gefühl, daß beim Betrieb dieser Bahn nach Vorne geschaut wird. Und das ist bei aller Romantik wichtiger, denn sonst fährt irgendwann am Paschberg keine Igler mehr.....



Wissen kontra Dogmatik

Die Zielsetzungen in Regierungsprogrammen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen. Die noch möglichen Kapazitätssteigerungen im Straßenverkehrs sind aber gering (es sei denn man reduziert die Höchstgeschwindigkeiten auf ca 60-70km/h)- daher weiß so ziemlich jeder mit etwas Fachwissen in Raumordnung oder Verkehrsplanung, daß jeder Euro der ausschließlich in den Straßenbau fließt, genausogut in den Sand gesetzt werden könnte - bis das aber auch die wissen, die Fachwissen mit Religion verwechseln, wird es noch etwas dauern. Und leider sieht man gerade in der Wirtschaft (und in Tirol heißt es nun schon seit geraumer Zeit "Im Zweifel für die Wirtschaft") das Festhalten am Straßenverkehr noch etwas zu dogmatisch.

Die Maßnahmen zur Planung einer Regionalbahn im Großraum Innsbruck sind sehr erfreulich; allerdings bleibt ein gewisser Verdacht des Etiketten schwindels im Raum.

Liest man sich nämlich durch die einzelnen Parteiprogramme, so verstehen manche unter einer Regionalbahn die Umnutzung der bestehenden ÖBB Strecke in dem Bereich des Unterinntals, der künftig von der Brennerbasistunnel-Zulaufstrecke entlastet wird. Damit wird etwas verkauft, was baulich schon da ist. Ein Verbesserung der gegenwärtigen situation ergibt sich nur, wenn Haltestellenabstände auch reduziert werden. Das wird allerdings nur in Einzelfällen funktionieren, da die Bahn großteils abseits der bestehenden Siedlungsschwerpunkte verläuft.

Seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts (eigentlich jedoch schon früher, da bereits Ing. Riehl entsprechende Projekte zur Wende ins 20. Jhdt. ausgearbeitet hat) existiert aber auch ein Regionalbahnkonzept, das unter anderem eine bessere Anbindung des östlichen Mittelgebirges durch die Igler (mit Verlängerung zur Olympiaexpress-Talstation), eine Stichbahn nach Götzens, Birgitz, Axams und evt. Grinzens, sowie eine vollständig neu trassierte Talstrecke von Wattens bis Zirl (und damit näher an den bestehenden Bevölkerungsschwerpunkten) vorsieht.

Was einen Hoffnung schöpfen läßt, sind da schon andere Meldungen. Wenn sogar Wirtschaftskammerpräsident Jäger (von ihm hätte ich so ein Statement nicht erwartet) sagt, das auch der PKW-Verkehr beschränkt werden muß, denkt man, dass die Risse in den Mauern dieses Dogmas schon zu finden sind.

Erfreulich ist auch, dass am 25.3.2003 entsprechende Gelder des Landes (500.000 Euro) für die direkte Verlängerung der Stubaier zum Hauptbahnhof bewilligt wurden.
Nachzulesen unter: http://www.tirol.gv.at/presse/regierungssitzung-25-11-03.shtml
Technisch bedeutet das, dass auch die ständige Verlängerung der Igler dorthin grundsätzlich möglich wäre - Wenn das gewünscht ist.
Beim Straßenbahnkonzept Innsbruck steht offenbar auch nicht mehr alles in Schwebe.... http://www.tirol.gv.at/presse/regierungssitzung-11-11-03.shtml
http://www.gruene.at/forum/read.php?f=49&i=1666&t=1653


Wer bezüglich der Neuerung im Innsbrucker Straßenbahnnatz auf dem Laufenden bleiben will, sollte isch die homepage von Manfred Schneiderbauer ansehen. In professionelle journalistischer Manier hat er die wichtigsten Infos recherchiert und zusammengestellt:
http://www.strassenbahn.tk


Trotzdem - mein Name ist in diesem Fall Thomas -
Glauben werde ich das alles erst, wenn ich meine Hand in die Rillen der neuen Schienen im O-Dorf, der Höttinger Au oder der Technikerstrasse gelegt habe - denn.....

Natürlich geschehen solche Maßnahmen nicht, ohne zuvor die Automobil- und Tourismus- Sport-Lobby zu besänftigen. Selbiges geschah mit der nun bestätigten Umweltverträglichkeit der Autobahnabfahrt Innsbruck Mitte und der Bewilligung der Fussballstadionsvergrößerung für irgendeine Meisterschaft (macht zusammen sicher über 100 Mio. Euro). Auch eine Fluglinie wird mit beträchtlichen öffentlichen Geldern dazu bewogen (subventionieren darf man nicht sagen, da nicht erlaubt) Innsbruck besonders zu bedienen und so zahlungskräftige Urlauber ins Land zu schaufeln - hoffen wir, dass diese dann wenigstens fleißig mit unseren Regionalbahnen fahren;-). Dazu eine aktuelle Anmerkung - Man schaftt es zwar tausende Touristen ins Land zu locken; bei deren Transport innerhalb Großraums Innsbruck gab es aber Lücken. Das zeigte zum Beispiel die Buslinie nach Kranbitten, die bei ca.Personen pro Kurs am Wochenden um den 8.Dezember im Zeitraum zwischen 16h00 und 18h00 durchaus auch in 15min Intervallen fahren hätte können.

Man sieht aus diesen Maßnahmen -bzw. aus deren Größenverhältnissen untereinander- schon recht deutlich: Mut kann man sich nicht kaufen. Intelligenz ist ebenso schwer zu bekommen. Dummheit dagegen ist oft angeboren und leider meistens ein großer Sympathieträger.
Der heute oft zur Schau gestellte "Mut" entpuppt sich letztendlich als reine Dummheit.
Die erschreckende Folge davon ist der Kniefall, der vor scheinbaren Mehrheiten gemacht wird - und damit eine Verplemperung öffentlicher Gelder bewirkt.

Das gute dabei bleibt aber - damit es nicht zu negativ und wadlbeisserisch wird (die ÖFFI-Lobby hat ja auch ein Scherzl bekommen) - dass im öffentlichen Verkehr schon mit recht geringen Beträgen (ich gehen davon aus, dass die oben erwähnte Förderungszahlung mit 2 bis 3 zu multiplizeren ist, um die Gesamtbaukosten zu erhalten) gute Einrichtungen geschaffen werden können....und hoffe, dass diese dann nicht wegen sonstiger Verplemperungen (s.o.) Torsen bleiben.


März 2003

Es tut sich wieder mal was am Paschberg - ob zum guten oder zum schlechten, sei dahin gestellt.

Mit ziemlicher Sicherheit kann man jedenfalls sagen, daß es am Paschberg lauter wird (wenn man den Beteuerungen der Projektbetreiber glauben will, so wird es aber zur Stadt hin leiser).

Im Februar lag der Entwurf zur Autobahnabfahrt Innsbruck Mitte auf.

Momentan sieht es so aus, als würde der finanzielle Aufwand für dieses Projekt den Handlungsspielraum für vernünftige Investitionen in dieser Stadt (dazu zähle ich das Straßenbahnkonzept) einschränken. Noch darf man aber hoffen, da die Geldtöpfe zur Speisung dieser Bedürfnisse verschieden sind (auch wenn sie volkswirtschaftlich zusammenhängen).

Aber wie sieht das Projekt nun eigentlich aus - und welche Auswirkungen kann es auf den Paschberg haben?

Auswirkungen im unmittelbaren Baustellenbereich:
Im Bereich des Knotens zwischen Aldranser und Villerstraße soll ein großer Kreisverkehr gebaut werden. In diesen Kreisverkehr werden dann die vier Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsspuren als Verbindung zur Südtangente eingebunden. Der Kreisverkehr kommt zu einem großen Teil direkt unter der Autobahnbrücke zu liegen. So gesehen ist also das Projekt für Straßenbauverhältnisse ziemlich flächensparend angelegt. Zur Hangseite des Paschbergs wird auf ca. 30m eine Stützmauer notwendig. Von der Igler aus wird man wahrscheinlich während der Bauphase -schon bedingt durch die Schlägerungen auf diesen Abschnitt sehen können. Zwar ist eine Naheverhältnis zur Bahnstrecke gegeben. Diese sollte aber durch die Bauarbeiten nicht herunterrutschen. So überlebt die Igler hoffentlich einen erneuten (ungewollten?) Angriff der Straßenbaulobby (im August 1966 drohte die Trasse beim Bau der Paschbergbrücke abzubrechen, im Jahre 1974 hätten die Igler- und die Stubaierbahn dem Bau der Südtangente geopfert werden sollen).

Auswirkungen hinsichtlich der Erreichbarkeit des Paschbergs:
Im Projektbericht werden die beiden Weg, die zum Tummelplatzweg hinaufführen als unbedeutend erwähnt. Heute mag das stimmen - früher einmal war jedoch gerade diese Stelle auch die Schlüsselstelle der Fußwege zum Paschberg. Erst der Barrierenbau durch die Straßenbänder hat diese Verbindungen gekappt. Noch leben aber viele Menschen, die mit diesen Wegen aufgewachsen sind und begehen sie auch (ich selbst musste sie erst erforschen, da sie mir nicht mehr bekannt waren). Die Überquerung der Viller- oder Aldranserstraße ist bereits heute keine schöne Sache - zumal die 50km/h -Beschränkungen nur dann eingehalten werden, wenn man sich als Fußgänger so aufführt, als wäre man vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Man stelle sich aber diesen Fußwegzugang (vom Landessportheim entlang der Auffahrtsrampe und eines Kreisverkehrs mit zumindest drei Einmündungen) vor. Es ist anzunehmen, daß für eine solche Straße sogar ein Fußgängerverbot ausgesprochen wird.

Lärmbelastung:
Soweit dem Projektbericht zu entnehmen sind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zu den Siedlungsgebieten hin geplant. Wie allerdings Schallreflexionen von der Unterseite der Paschbergbrücke u.ä. gehandhabt werden, bleibt unklar. Sicher scheint nur, daß die Lärmschutzbauten beinahe ausschließlich (ist ja an sich logisch) zur Stadtseite hin entstehen. Mehr Lärm für den Paschberg wird vor allem durch den Kreisverkehr und Teile der Autobahnanbindung zu erwarten sein.
In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf die Rubrik Der Berg - Lärm und Stille verweisen, in der dieses Thema allgemein behandelt wird.

Und sonst?
Ein Lichtblick an der ganzen Sache ist das wohl eigentlich nur als Behübschungsmaßnahme gedachte Projekt zur Füllung des Kreisverkehrszentrums. Dort soll nämlich eine Brunnen / Steinskulptur entstehen. Ein guter Ansatz zur Gestaltung der Räume unter der Paschbergbrücke, durch die nicht gerade die Igler führt.

November 2002

Sommer ist wirklich nicht die beste Jahreszeit, um sich vor den Computer zu setzen. Aber schlußendlich sollte doch diese Homepage entsprechend dem Angekündigtem weiterwachsen. Wenn Sie die verschiedenen Rubriken durchstreifen, werden Sie fündig werden - vor allem im Bereich der PFADE sind die versprochenen Punkte nun weitgehend vollständig enthalten.

Auch bei der englischen Version ist einges weitergegangen. Die Rubriken BAHN sowie LÄRM UND STILLE wurden übersetzt - wie bereits angemerkt allerdings nur sinngemäß.

Besonderer Handlungsbedarf ergab sich jedoch aus der Anfrage von "Schnecke" im Forum Paschberg - habe ich doch erst durch ihre Kritik bemerkt, daß eine wichtiger Bestandteil dieser Landschaft von mir tatsächlich vernachlässigt wurde. Er findet sich auch nicht in einer eigenen Rubrik ausgegliedert.

Nein - bis jetzt habe ich nicht daran gedacht, mich h i e r mit den Brücken zu befassen.

Es gibt natürlich einige schöne Brücken in diesem Bereich - wovon die Paschbergbrücke der Brennerautobahn nicht gerade die freundlichste (als Wander- oder Spaziergangsziel) ist. Daher möchte ich in diesem Impressum sozusagen etwas abschweifend - aber trotzdem zu dieser Gegend gehörig - die folgende Reportage präsentieren:
Anmerkung: Dieses Reportage ist nun als Teil der Homepage eingearbeitet unter: Umgebung - Sehenswertes...

Summer is not the best season to work at the PC. But at least this homepage should grow according to my announcement. If you roam around the different topics you will discover new replenishment - especially in the topic "PFADE" (Paths) the promised points are now included almost completely.

Particular need for action followed from a question of "Schnecke" in Forum Paschberg - as I just recoginzed by her critics, that an important part of this landscape was actually neglected by me. There is also no own link for this topic.

No - till now I haven't considered attending h e r e to bridges.

Of course there are some beautiful bridges in this area - whereby the Paschberg-Bridge of the Brenner - motorway is not the friendliest of those (as a target for hiking or walking). Therefore I want to present the following report in this editorial - "off topic" but nevertheless part of this area:
Mind: This report is now part of the homepage - see: Umgebung - Sehenswertes...

Juni/Juli 2002

Eigentlich sollte das nächste neue Editorial erst im Laufe des Sommers folgen. Das "1. Tiroler Dramatikertreffen" am Lanser See hätte aber fast dazu geführt, daß hier ein paar sarkastische Zeilen zum Thema öffentlicher Vekehr und (Kultur)veranstaltungen stehen. Glücklicherweise habe ich abgewartet und kann nun eine einigermaßen recherchierte Darstellung bringen.

Vom 6. bis zum 8. Juni veranstaltet die IVB (Innsbrucker Verkehrsbetriebe) auch dieses Jahr wieder die "Kunst zur Schiene". Das ist die Veranstaltung, die dazu geführt hat, daß mittlerweile entlang der Igler einer erkleckliche Anzahl von Kunstwerken - wie in einer befahrbaren Galerie aufgestellt wurden. In diesem Jahr wird wieder einiges dazukommen, wenn man sich nur die betonierten Sockel am Bahnhof Bergisel ansieht.

Fast gleichzeitig -und dann an mehreren Tagen im Juni- folgen Veranstaltungen des Dramatikertreffens - u.a. am Lanser See. Der Zubringer am Abend (nach regulärem B etriebsschluß der Igler) erfolgt durch einen ÖBB-Bus. Die Bahn fährt Bus - möchte man dazu sagen;-)

Ich habe mich jedenfalls bei der Intendanz des Tiroler Landestheaters erkundigt, warum nicht die Igler fährt - dazu der kurze Briefwechsel im Kasten:

An die Intendanz des Tiroler Landestheaters:

.....
Wer organisiert eigentlich die o.g. Veranstaltung? Ich habe mich heute gewundert, was dazu geführt hat, daß dorthin ein Zubringerbus der ÖBB eingesetzt wird - obwohl die Linie 6 praktisch vor der Haustüre hält (und sicher die kulturell höherstehende Fortbewegungsart ist). Wenn Sie mir dazu nähere Informationen geben können, bin ich dankbar - (bevor ich noch eine blöde -Bemerkung im nächsten Editorial meiner Homepage einbaue ;-)

mit freundlichen Grüßen MS

An Martin Schönherr:

.....
wie mir Schauspieldirektor Rohrmoser mitteilt, wurde sowohl mit IVB als auch mit der ÖBB um eine kostengünstige Zubringermöglichkeit verhandelt - die ÖBB sponsert zur Gänze die Fahrten (bis auf einen kleinen Unkostenbeitrag für den Fahrer).

Mit besten Grüßen AH


Briefwechsel am 26. und 27.5.2002 -- Vielen Dank an Frau Anna M. Hofmann für die prompte Antwort!


Entschieden haben mal wieder die Kosten. Nun ja - das ist wohl unumstößlich (da schon eine Art Religion) und im konkreten Fall verständlich - und zwar angesichts der Tatsache, daß die IVB nun schon in wirklich großem Maß als Kultursponsor - mit einem relativ gutem Mix zwischen Unterhaltung und Anspruchsvollerem aufwartet.
Sollten Sie das Festival besuchen, kombinieren Sie doch einfach den letzten Zug der Igler ab Hauptbahnhof mit einem Abendspaziergang am Lanser Moor - für das ist dann nämlich noch ca. 1 Stunde Zeit.
Fahrplaninfo unter: http://www.ivb.at/
Info zur Veranstaltung im: http://www.landestheater.at/

Actually the next new editorial should not follow till the course of summer. But the "First meeting of tyrolean dramatists" at Lanser See almost had caused some sarcastic lines about this topic. Fortunatly I have awaited some time to make a somewhat investigated report.

From 6. to 8. June the IVB (Innsbruck Public Transport)again gives the "Art to rail". This event meanwhile has caused a sufficient number of artworks anlongside the Igler light railway so forming a "drive in gallery" for trains. This year again several sculptures will be added - if you just see the concrete-pedestals at the Bergisel station.

Almost at the same time - and in addition at several days during June - the events of the dramatists meeting will be given - e.g. at the Lanser See. The shuttel service at the evening (after the regular end of service on the light railway) will be done by a bus of the ÖBB (Austrian Federal Railways). Train rides bus - one would say;-)

However I have inquired after that at the Tyrolean theatre´s management, why this service isn´t done by the IVB´s light railway. The excerpt of this correspendece can be seen in the german text quote above.

Once again the decision was due to the costs. Well - this is dogmatic (almost a religion) and in this special case it is understandable too - in view of the fact, that the IVB has sponsored in large scale culture - while offering a good mixture between mainstream and prententious events.

If you want to visit the festival, just combine the last ride with the light railway with an evening walk at the Lanser Moor (as there is approximatly one hour time between the arrival of the last train at Lans and the starting of the event....)

Time table info at: http://www.ivb.at/
Event info at: http://www.landestheater.at/


Mai 2002

Langsam wird die Natur wieder freundlicher - und auch der Paschberg erwacht aus seinem Dornröschenschlaf. Deutlich sieht man das auch an der steigenden Besucherzahl an Wochenenden. Am letzten Aprilsonntag waren die Triebwagen der Igler so voll, daß Sitzplätze nur mehr schwer zu finden waren. Wer sich öfter das ganze Jahr über in diesem Innsbrucker Naherholungsgebiet wird wissen, daß dies das untrügliche Zeichen für das Nahen des Sommers ist.
Rechtzeitig dazu konnten die Grundzüge der Homepage "Paschberg" fertig gestellt werden. Die Hauptmenüpunkte "Der Berg", "Editorial" und "Impressum" sind im wesentlichen vollständig. Auch eine Beitrag zur Igler ist im Hauptmenüpunkt "Die Pfade - Bahn" enthalten.
Sehen sie bitte selbst....
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Lektüre und hoffe, daß auch Sie mit Hilfe dieser Präsentation an diesem Naherholungsgebiet Interesse und Freude finden werden.

Sollten Sie mich schon im Mai gefunden haben, ohne meine URL zu kennen, so habe ich das den Suchmaschinen zu verdanken. Sie finden Links zu einigen der Anbieter im Impressum.

Sie können sich ins Gästebuch dieser Homepage "Forum Paschberg" eintragen:
http://www.1-2-3-gaestebuch.de/buch.gb?benutzer=paschberg

At least - at the beginning of the more temperated months general structure of the "Paschberg" homepage could be finished. An english translation (not word to word) of this presentation will be available at the end of this year.

You can sign the homepages guestbook "Forum Paschberg":
http://www.1-2-3-gaestebuch.de/buch.gb?benutzer=paschberg




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