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DIE UMGEBUNG: SEHENSWERTES - ORTSCHAFTEN - WANDERTIPS

Ortschaften

Zum großen Bild! Hier folgt ein überblick der Ortschaften in der Umgebung. Die Beschreibungen erheben keine Anspruch auf Vollständigkeit. Vor allem möge man mir die recht persönlich gewählte Schwerpunktsetzung und ein paar krause Theorien verzeihen. Manche werden ihren Ort anders sehen. Sicher ist jedoch, dass die gezeigten und beschriebenen Gegebenheiten auch ihre besondere Aufmerksamkeit verdienen und z.T. vielleicht bis jetzt nicht erhielten.

The following page shows an overview of the villages around the Paschberg. The descriptions do not claim to be exhaustive — please forgive the emphasis on personal points of interest and a few fuzzy theories. Some will get different impressions of these villages. However, the sights shown and described here, many of them little known, do deserve some attention.
Improved translation by Kristina Cosumano
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Amras

Das 1938 eingemeindete Dorf liegt unmittelbar zu Füßen des Schloßes Ambras. Amras hat ein kleines historisches Ortszentrum, das sich im wesentlichen auf das unmittelbare Umfeld der Pfarrkirche und die Philippine Welser Straße bis zum Trappschlößl beschränkt. Neben diesen kulturell interessanten Bauten bietet es eine "Sehenswürdigkeit", die mittlerweile auch schon fast ins Ortsbild gewachsen ist (wenngleich die Fremdkörperwirkung noch immer groß ist). Das DEZ. Dieses riesige Einkaufszentrum hat es geschafft - in Verbindung mit anderen neu dazugekommen Anlagen - einen Wirtschaftsschwerpunkt zu formen, der zumindest am Abend durch die verschiedenen Straßenbeleuchtungen im Bereich der Autobahnabfahrt Innsbruck Ost heller erleuchtet ist als das Stadtzentrum.

Was sonst noch bemerkenswert ist:

Früher (aber nicht vor 1945) gab es viele Zäune in Amras, die aus Stabilisierungsmatten für Feldflugplätze zusammen gesetzt waren. Mittlerweile ist so ein vollständig erhaltener nur mehr im Bereich des Stecherhofs anzutreffen. Das DEZ Einkaufszentrum (und v.a. das IKEA) liegt in einem Gebiet, über das sich noch in der Jugend meiner Großmutter ein See erstreckte- es gibt ein Theorie, die besagt, dass die Winterlandschaft von P.Brueghel diesen See darstellt -und Amras dahinter. Im Vordergrund kämen also Amraser Jäger von der Pirsch in den Wäldern beim Pfaffensteig zurück....(Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum Nr. 31 (1951) von Univ. Prof Wilhelm Fischer)
Diese Bild nimmt Prof Hermann Knolfacher übrigens in seiner Kolumne in der "Ganzen Woche" vom 26.1.2006 zum Anlass, über vom Auto und anderen Errungenschaften der Finanz- und Wirtschaftswelt noch ungestörten Zeiten und insbesondere dem freien Zugang zu Freizeiteinrichtungen zu philosophieren. Dass er dann dieses Bild praktisch mit dem Amrasbild rechts überlagern könnte ist bei aller Tragik doch etwas erheiternd. Die örtliche Koinzidenz erinnert mich thematisch an Max Peintners Bild "Leonardos Verkündigung - Ich habe den Platz gefunden".

Neben einer katholischen Pfarrkirche findet man in Amras auch eine Mormonenkirche (deren Andachtsraum in einen Turnsaal verwandelt werden kann: Was würde Marx heute über Sport sagen?).

Die Madonnendarstellung in der Pfarrkirche ist übrigens eine nähere Betrachtung wert. Das Stadtteilwappen von Amras zeigt diese Madonna, die auf einer Mondsichel steht. Die Mondsichel wurde in der Kirche allerdings durch eine ziemlich klobige Wolke ersetzt. Diese Wolke bezieht sich aber auf das Patrozinium Mariä Himmelfahrt. Soweit ich bis jetzt recherchieren konnte, gibt es für die frühere Sicheldarstellung zwei Begründungen: Einerseits die Symbolik der Bibel (als Zeichen des Zeichen des apokalyptischen Weibes der Offenbarung des Johannes) Andererseits die allerdings bei uns nur im östlichen Pustertal bekannten "Türkenmadonnen" die in ähnlicher Form den Halbmond des Islam Einhalt gebieten.

Literatur: Drr. H. Hye, Stadteilbuch Amras

mittlerweile gibt es eine sehr informative Homepage http://www.amras.at von der Abreitsgemeinschaft Amras - mit vielen historischen Informationen.

This village at the foot of Ambras Castle was incorporated 1938. Amras has a very small historic center, from the parish church and Philippine Welser Strasse to the “Trappschlössl”. Next to these culturally interesting structures is another “sight”, which over time has grown to be practically part of the village (even if this at times has the feel of invasion). This is DEZ shopping mall. This colossus, taken together with the other more recent adjacent large stores, has formed a massive commercial district which outshines (at least at night, with its lights and those of the nearby Autobahn exit) the center of Innsbruck.
Also of note:
After 1945 one could find fences in the village which were made from the stabilising mats from airfields. Today the only complete example of these can be found near the Stecherhof. The DEZ shopping mall and IKEA stand on what was once a lake. A theory has been put forward that the winter landscape featured in Brueghel’s “Hunters in the Snow” is that of Amras, this lake, and the surrounding Inn Valley. Thus it could be understood that the hunters in the foreground are returning from a deer hunt in the forests by the “Pfaffensteig” (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum publication Nr. 31 by Prof. Wilhelm Fischer, 1951). Professor Hermann Knolfacher used this picture in his newspaper column “The Whole Week” in January 2006, as an opportunity to philosophise about the old times, yet undisturbed by the automobile and other financial and economic achievements, and with its access to places of leisure. That he could overlap this yearned-for world with that found in Brueghel’s painting is, despite its tragic intent, somewhat comical. This local coincidence brings to mind Max Peintner’s work “Leonardo’s ‘Annunciation’ — I have found the place.” Amras has, besides the parish church, a Mormon church, the main room of which can be converted into a gymnasium. What would Marx say today about sports?
The representation of the Virgin Mary in the parish church is worth close inspection. She stands on a moon crescent, revealing the Amras coat of arms. The crescent has been replaced by a somewhat lumpy cloud, which however corresponds to the Feast of the Assumption. As as I have been able to research this, there are two explanations for the use of the crescent: - in the Book of Revelation, the Woman of the Apocalypse appears “with the moon under her feet”. - the “Turkish Madonna”, known here only in the eastern Puster Valley, offers a similar symbol in that of the Islamic crescent moon.
References: Dr. H. Hye, Stadtteilbuck Amras
There is now a very informative website dedicated to the village and history of Amras: http://www.amras.at .

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Aldrans

Wandert man durch den Schloßpark bergwärts gelangt man zur Parkmauer. über diese geklettert oder bei Bachdurchlass nahe des Spielplatzes im oberen Teils des Parks hindurchgeschloffen steht man schon bald auf Aldranser Gemeindegebiet.
Durch die Stadtnähe ist Aldrans ziemlich zersiedelt. Für ein Panorama ohne irgendein sichtbares Hausdach muß man schon in den Wald gehen. Trotzdem hat sich der Ort noch viel von seinem ländlichen Charme im alten Zentrum bewahrt. Und das neue, was dazugekommen ist, mag zwar oft der Alptraum des Siedlungsplaners (wie auch andere Gemeinden im Mittelgebirge arbeitet Aldrans ohne es zu wissen oder zu wollen auf eine Eingemeindung in Innsbruck hin....) sein; die Architektur der neueren Bauten ist aber durchwegs recht gut (z.B. Lichtstudio Bartenbach, Haus Königsrainer, Haus Prandstätter, ehem. Villa Stigler - um noch ein Beispiel aus den 70ér/80érn zu nennen).
Die Sache ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Es gibt sicher (noch) mehr Gemeinden, die auf das Wirken von Architekten innerhalb ihrer Tore keine Wert legen und ich glaube mich zu erinneren, daß auch Aldrans zumindest einmal damit gewisse Probleme hatte; Mir gefällts jedenfalls gut und ich empfehle daher gerade das weiter.

Was sonst noch bemerkenswert ist:

Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Martin steht auf einem Fels (sieht aus wie ein Gletscherschliff);
Im Pfarrtal östlich des Dorfs wird Wein angebaut (auf einem sehr kleinen Flecken, ob die Pflanzen bei den hier häufigen Temperaturwechseln durch Föhn und Kältewellen überleben?);
Es gibt östlich oberhalb des Dorfs einen künstlich See (Herzsee) und nördlich davon einen kleinen Wallfahrtsort (ohne Kirche - nur eine Menge Bildstöcke an Bäumen montiert);
Vom Mühltal zwischen Lans und Aldrans aus führte einaml ein Waal (Bewässerungskanal) zu den westlichen Aldranser Feldern....

Wandering outwards through the grounds of Ambras Castle, one will eventually come to the park wall. Once over this wall, either by climbing over or by getting through where the stream flows near the playground in the upper portion, one is already inside the village of Aldrans. This community, due to its proximity to the city, is somewhat overdeveloped. For a panorama photo without the rooftops to be visible, one has to go into the woods. Nevertheless there is still a country charm to be found in the old village center. The newer construction may well be a town planner’s nightmare (like other communities, Aldrans — intentionally or not — is headed toward eventual incorporation into Innsbruck), however the newer architecture is very good. For example, the Lichtstudio Bartenbach, Haus Königsrainer, Haus Prandstätter, the former Stigler Villa, to name a few from the 1970s and ‘80s. This is of course a double-edged sword. Certainly there are other communities which place little or no value on the more recent architectural offerings within their boundaries, and I seem to remember that Aldrans had problems with this as well. In any case I find that they work well here, and recommend further movement in this direction.
Also of note: the bell tower of St. Martin’s Church stands on a large rock which looks to have been carved by glacial abrasion. East of the village, in the Pfarrtal, grapevines are being cultivated — a small patch, and it will be interesting to see if they survive the extreme temperature swings brought on cold fronts and föhn winds. Also east of Aldrans, above the village, lies an artificial lake (Herzsee) and to the north a small pilgrimage site Maria im Wald (without a church — just many little shrines nailed to the trees.) Between Aldrans and Lans was once an ancient water canal (Waal) which irrigated the fields west of Aldrans.

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Lans

Lans dürfte unter den Gemeinden um den Paschberg herum die Schönheitskönigin sein; aber nicht auf eine aufdringliche Weise, sondern sehr dezent. Einfach ein Ort mit Stil. Schon der eigenartige Kirchturm in der Silhouettenform eines römischen Militärzelts, setzt das Ortszentrum von Aldrans, Amras oder Sistrans ab. Doch auch sonst geht es irgendwie gediegener zu. Ein Nobelsanatorium in einem Villenviertel und makellos renovierte Bauernhäuser an der Dorfstraße tragen wohl dazu bei.
Im Ort finden sich drei Gasthäuser - was fast schon rätselhaft ist, in den anderen Ortschaften gibt es nämlich viele weniger - obwohl die Einwohnerzahl höher ist. Meine Theorie dazu ;-) Die auf Diät (ich sage nur F.X.Mayr) gesetzten Gäste des Nobelsanatoriums müssen auch manchmal was nahrhaftes (? eher fettes) zu Essen bekommen. Die Synergien zwischen Sanatorium und Gasthäusern sind damit gegeben.

Was sonst noch bemerkenswert ist:

Der Fußboden der Pfarrkirche steigt zum Altar hin an (fast einen halben Meter)- vielleicht eine besonderer Ort der Kraft?
Der Lanser See hat als Moorsee einen Flaschenquerschnitt - die torfigen Ufer schwimmen überhängend auf dem Wasser - der Boden federt; ein Ertrunkener soll noch unter diesen überhängen verschwunden sein....
Die auf melancholischer Anhöhe stehende Villa östlich der Haltestelle Lans liegt in einem Garten der einst (im Grundriss) die Form eines Streichinstruments hatte (und das obwohl zur Zeit der Erbauung noch keine im Föhn summende Hochspannungsleitungen existierten)

Lans is one of the most beautiful communities in the area around the Paschberg, but in a subdued rather than flamboyant way. It simply has style. Its unique church tower, which resembles the silhouette of a Roman Army tent, distinguishes the village center from its counterparts in Aldrans, Amras or Sistrans. Lans’ tasteful flair can be found in the posh sanatorium and the renovated farmhouses along the main street. There are three inns here, somewhat unusual for a such a small village. My theory is that the posh sanatorium guests, on strict diets (read: F.X. Mayer), go off in search of more “substantial” nourishment, and thus was born the synergy between sanatorium and country inn.
Also of note:
The floor of the church rises nearly a half meter from the door to the alter — perhaps there is a particular energy field here? The Lanser Lake has a somewhat bottle-shaped profile - the peaty banks hang over the water as the sides have eroded; it is said that someone drowned here, and the body vanished beneath the overhang… The villa on a lonely hill just east of the Lans tram stop is situated on what once was a garden in the form of a viol. These days the music comes from the nearby high tension towers, when the föhn winds blow…

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Igls

Der Luftkurort Igls ist Teil der Stadt Innsbruck. Die touristische Struktur ist hier am stärksten ausgeprägt; doch wäre hier das portugiesische Wort "saudade" angebracht - denn auch hier denkt man wohl wehmütig an die Vergangene Größe zurück. Das ist Schade, da der Ort wirklich auch heut noch Flair (viele Häuser im schweizer Chaletstil des ausgehenden 19. Jhdts.) hat - und anderenorts ähnlich Plätze auch noch ganz gut existieren können. Es ist eben eine Art Sommerfrischeort. Auch wenn man in Tirol auch hier den Wintertourismus bis jetzt erzwingen wollte...

Was sonst noch bemerkenswert ist:

Die Anlage scheint eher abgewohnt - dennoch dürfte ein Aufenthalt in der Pension "Gothensitz" zu einem besonderen Erlebnis werden. Eine neugotische Villa hoch über dem Rand des Viller Moors mit Blick nach Norden und Westen - und das inmitten eines verwunschenen Parks
In den Wäldern südlich von Igls wiederholt sich die vielfältige Landschaft des Paschbergs nochmals -etwas flacher und abgelegener. Wer nicht nach Südnorwegen fahren will, kann hier im kleinen eine ähnliche Landschaft erleben.
Eine Besonderheit ist die kleine Gletschermühle nördlich des Weilers Badhaus - ein eiszeitlicher Bachkolk an einer Felsklippe im Wald.


The climatic spa town Igls is officially part of of the city of Innsbruck, and puts a heavy emphasis on tourism. However, one finds here also a strong sense of what the Portuguese call “saudade” — a longing for the return to Past Greatness. This is too bad, because the place really does have a sort of flair today too (the many houses in late 19th-century Swiss chalet style). It has the feel of a summer health resort, even if the winter tourism industry is encroaching on that atmosphere.
Also of note:
Although it looks a little on the run-down side, a stay in the Pension “Gothensitz” is a special experience. This is a neogothic villa high over the edge of the Viller Moor with views to the north and west — and this in the middle of an enchanted parkland. The variegated landscape similar to the Paschberg can be found in the forested land south of Igls, only a little flatter and more secluded. If you don’t want to travel all the way to southern Norway, you can find a similar landscape here, in miniature. The geologically interesting “Gletschermühle”, an ice-age moulin or giant’s kettle carved into a large boulder, can be found to the north of the hamlet Badhaus.

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Vill

Vill könnte man als kleinen bäuerlichen Bruder von Igls bezeichnen. Der Ort liegt am westlichen Rand des Paschbergs und ist tatsächlich noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Von Igls nach Vill erstreckt sich durch das Viller Moor ein alter Seedamm. Dieser diente einem Fischweiher. In den 40ér Jahren des vorigen Jahrhunderts führte von der Igler eine Schleppbahn ins Moor, wo Torf gestochen wurden.

Was sonst noch bemerkenswert ist:

So unscheinbar Vill wirkt, ist es doch in Tirol als Sitz des Landesbildungsheims Grillhof (siehe unter "Links") ein Begriff. Dieser ehemalige Bauernhof liegt auf einem Plateau am Paschberg. Wer dort einen mehrtägigen Kurs hat, sollte die Gelegenheit nützen, um auch dort übernachten. Der Grillhof ist neben der Vogelhütte die einzige Möglichkeit, auf dem Paschberg zu nächtigen. Besonders bei Föhn ist die Nacht dort oben ein unvergessliches Erlebnis....
Auf einem Hangrücken, der aussieht, wie ein vergrabenes Untier, wurde vor etwa 80 Jahren ein prähistorische Siedlung entdeckt. Der Platz ist wirklich außergewöhnlich gelegen - ein richtiger "Hausberg" mit Blick über Vill, Igls und die Nachbarorte westlich der Sill. Leider wurde der Rücken durch einen am Fusse errichteten Aussiedlerbauernhof etwas verschandelt.
Am nördlichen Ortseingang begrüßt ein "Müllmann" (in desem Fall eine menschliche Skulptur aus Müll) die Besucher, die auf der Straße von Innsbruck kommen.

Vill could be classified as the “country cousin” to Igls. The village lies on the western edge of the Paschberg and is has a much more rural characteristic. An old causeway stretches through the Viller Moor between Igls and Vill, this once serviced a fish pond. In the 1940s there used to be a tow track into the Moor to transport peat.
Also of note:
Inconspicuous as Vill may be, its being the home of the State Education Facilities at Grillhof gives it a certain recognition. The Grillhof is on the site of a former farm on a plateau on the Paschberg. Anyone attending a multi-day course there should take the opportunity to stay overnight there. The Grillhof and the nearby Vogelhütte are the only lodgings options on the Paschberg, and sleeping there can be an unforgettable experience, especially when the föhn winds blow at night… 80 years ago the remains of a pre-historic settlement was discovered on a hill here, which resembles a monster’s grave. This site is extraordinarily situated with views of Vill, Igls and the neighbouring villages west of the Sill River. Part of it has been unfortunately mutilated by the construction of a farm by newer arrivals. Visitors arriving by car from Innsbruck are welcomed by the “Garbage Man”, a sculpture of a human made from waste.

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Wilten

Mit Wilten schließt sich der Kreis der Runde durch die Nachbarorte des Paschbergs. Wäre Wilten (das römische Veldidena) nicht, so gäbe es wohl Innsbruck in seiner heutigen Form auch nicht.
Dem Kloster Wilten gehörten ehemals fast alle Gründe im Talkessel von Innsbruck. Und so wie alle Pfarren der Umgebung mit dem Kloster zusammenhängen, hängt auch geschichtlich fast jede Siedlungstätigkeit in diesem Raum damit zusammen. Der Legende nach wurde das Kloster vom Riesen Haymon gegründet, um seinen Mord am Riesen Thyrsus zu sühnen. Dessen versickertes Blut hat der Legende nach auch zu den reichen ölschiefervorkommen im Karwendel geführt (Tiroler Steinöl)
Genau gegenüber des Klosters befand sich das erste Betriebswerk der IVB bzw. der Lokalbahn nach Hall - Wie wird man die Einstellung (1974) dieser überlandstraßenbahn sühnen?

Was sonst noch bemerkenswert ist:

In Wilten befindet sich die älteste Kirche Innsbruck - die Rundkirche St. Bartholomä. Die Ansicht dieser Kirche war lange Zeit auch das Logo des Adam-Bräu. Die Im Krieg zerstörte Kirche wurde um 1980 wieder aufgebaut; aber das Adam-Bräu (als Brauerei) gibt es nicht mehr. Dafür ist hier das AUT eingezogen und hat das ehemalige Bräuhaus trefflich mit Leben erfüllt.
Die Wiesengasse in Respektsabstand von ca 300m zum Paschberg geht auf eine Römerstraße zurück. Am Westrand des Fußballstadions befand sich vor dessen Bau ein originaler Meilenstein (den angeblich der Riese Haymon vom Kloster dorthin geschleudert hat). Nun wurde dort eine Kopie des selben Stein aufgestellt.
Parallel zur Wiesengasse verlief im zweiten Weltkrieg eine Umgehungsbahn des Innsbrucker Hauptbahnhofs vom Westbahnhof bis zu den Thaurer Feldern. Die Strecke war sogar elektrifiziert; wenn es nach den Plänen eines Stuttgarter Ingenieurs gegangen wäre, befände sich heute der Güterbahnhof von Innsbruck am Fuß des Paschbergs - somit also Amras und Teile von Wilten unter den Gleisanlagen.

With Wilten, the circle of communities surrounding the Paschberg is complete. If not for Wilten (“Veldinena” to the Romans), Innsbruck in its present form would not exist. Almost all of the land once belonging to the Wilten Cloister lay in the basin which now holds Innsbruck. Since all of the nearby parishes were connected to the cloister, it had direct influence on the settlement within these areas. According to legend, the cloister was founded by Haymon the giant, in order to atone for his murder of another giant named Thyrsus, whose spilled blood became the rich deposits of oil shale in the Karwendel Mountains. Directly across from the cloister was once Innsbruck’s first public transit system depot, for the local tram to Hall in Tirol. How will the discontinuation of this line in 1974 be atoned?
Also of note:
The little round church of St. Bartholomä in Wilten is the oldest church in Innsbruck. The old Adam Brewery once used this church as its logo. After the Second World War the church, which had been destroyed by bombs, was rebuilt, but the Adam Brewery no longer exists as an actual brewery. It’s building is now occupied by the Architektur und Tirol (AUT), which has transformed the 1920s modernist structure into a workable exhibit space while preserving the spirit of the original building. The Wiesengasse (“meadow alley”), at a repectable distance of 300 meter from the Paschberg, was once part of the Roman road extending through the lower Inn Valley. Before the erection of the football stadium there was once a Roman milestone along this road (according to legend it was flung there by the giant Haymon, mentioned above.) Currently a copy of the milestone stands here, the original is in a museum. Parallel to the Wiesengasse there had once been, during the Second World War, an electric rail bypass from Innsbruck’s West Station to the fields below Thaur. Plans for this area once included the situating of the freight yard at the foot of the Paschberg, which would have put the tracks into Amras and parts of Wilten.

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