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DIE UMGEBUNG: SEHENSWERTES - ORTSCHAFTEN - WANDERTIPS

Sehenswertes

Zum großen Bild! Hier werden einige Besonderheiten des Paschbergs eigens beschrieben.

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Hexenhäuser

Es gibt im Waldgebiet vereinzelt Wochenendhäuser, die vor allem, wenn man sie unerwartet antrifft, ein besonderes Wandererlebnis sind. Darum schreib ich auch nicht, wo sie zu finden sind. Es sollen ja Überraschungen sein.

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Waldspielplatz

Der Waldspielplatz 5 Gehminuten südöstlich der Station Tantegert wurde nun ebenso wie die Forstmeile saniert. Der Paschberg ist nun nicht allein mehr ein Geheimtiop für Jogger -sondern auch ein reizvolles Ziel für Familien mit Kindern - und direkt von der Stadt (mit Linie 1 und 6 erreichbar). Der Waldspielplatz liegt ca. einen halben Kilometer tief im Wald - ist allseits von Wald umgeben - somit als Feinstaubfluchtort gut geeignet (und man braucht für die Flucht kein Auto - wird also selbst nicht zum Feinstaubproduzenten)

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Schloß Ambras

Einige Impressionen des Schlosses

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Die Brücken im Schloßpark Ambras



Natürlich ist Schloß Ambras die Sehenwürdigkeit am Paschberg. Es sprengt aber den Rahmen dieser Homepage, sich mit dem Bau auseinanderzusetzen. Daher hier ein "Seitenblick" auf den Park....

Es liegt in der Natur der Sache, dass in einem Landschaftsteil, der zu allen Seiten im wesentlichen durch Gewässer begrenzt wird, auch nur in diesen Randbereichen größere Kunstbauwerke zu erwarten sind. Selbst die Igler, die das Gelände direkt durchquert, verfügt mit Ausnahme der beiden Brücken (Sill und Südtangentenüberquerung) am Beginn der Strecke über keine weiteren spektakulären Brückenbauwerke. Die Paschbergbrücke der Brennerautobahn soll hier aus den Betrachtungen herausgenommen werden, da sie ein Bauwerk ist, das in dieser Form nicht vollständig aus dem gegebenen Gelände ableitbar ist (bei der Projektierung der Autobahn war hier der Bau eines Tunnels - was sicher heute besser für Innsbruck wäre - in Diskussion).

Konzentriert man sich lediglich auf Brückenbauwerke im Areal, wird man zu den geheimnisvolleren Plätzen des Paschbergs geführt. Die meisten dieser Brücken liegen im Schlosspark Ambras - als Teil einer in die Renaissance zurückreichenden Parkanlage. Häufig übersehen Besucher diesen wesentlich Teil, der erst den Grundgedanken des Parks lüftet. Immerhin handelt es sich bei Schloß Ambras in der erhaltenen Konzeption um eine Lustschloß....

Über den Mühlbach führen gleich mehrere Brücken - wovon die beeindruckenste die Brücke vom Keuchengarten aus ist. Besonders eigenartig ist der Mittelpfeiler der Brücke, der tief in die Schlucht reicht. Passiert man die Brücke, ist man dem tosenden (na ja - etwas übertrieben) Abgrund noch merkwürdig entrückt; am Südwiderlager führt aber gleich rechts nach unten eine Weg, über dem man - unter dem Tragwerk der Brücke hindurch - bis zum Grund der Schlucht gelangen kann. Von dort unten wirkt Schloß Ambras dann wie eine uneinnehmbare Festung.

Aber auch im Bereich des künstlichen Wasserfalls (er wird durch eine Ableitung des östlich verlaufenden Aldranserbachs gespeist) finden sich mehrere Brücken, wobei leider eine an der im Park besonders wichtigen Stelle ein nüchterner Zweckbau der 70ér Jahre ist (zuvor war dort eine allerdings nicht sehr vertauenserweckende Holzbrücke). Insgesamt drei Brücken ermöglichen die Betrachtung des Wasserfalls von den verschiedensten Perspektiven. Theoretisch sieht man vom Wasserfall auch bis zum Keuchengarten (bzw. umgekehrt); derzeit sind die gewachsenen Fichten jedoch so groß, dass dieser Blick stark eingeschränkt ist.

Neben diesen Brücken findet man am Zusammenfluß des künstlichen Bachs mit dem Mühlbach mehrere kleine Brücken auf denen Parkbesucher vor der Sommerhitze Zuflucht suchen können. Bei Hochwasser kann sich diese Gegend schon in einen Hexenkesesel verwandeln - zumal sich im Einzugbereich des Mühlbaches viele unbewaldete Wiesenflächen mit wenig Oberflächenwasserrückhalt befinden. Im Sommer 1984 war der Bach einmal so stark angeschwollen, dass einige Uferbereiche (der hier sehr bröseligen Quarzphilitfelsen) instabil wurden und abrutschten. Früher schon mag eine ähnlich Situation zur Auflassung einer tiefer gelegenen Brücke geführt haben, von der heute noch Pfeilerfundamente zeugen.

Verläßt man den Schlosspark, sieht es mit Brücken mager aus. Eigentlich gibt es dann nur mehr von Durchlässen zu berichten, über die Aldranserstraße und Igler geführt werden. Der beeindruckenste ist der Bachdurchlaß unter der Igler zwischen den Stationen Aldrans und Tantegert. Es handelt sich dabei um einen relativ hohen Tunnel mit ca. 15m Länge unter der Dammschüttung der Bahntrasse. Vertrauenerweckend ist die ganze Sache heute aber längst nicht mehr - und da sich damit kein Weg abkürzen lässt, sollte man es auch mit dem Durchschauen bewenden lassen....

Da gerade jetzt für eine - sicher ganz nette (aber ziemlich anämische) - Einkaufsgalerie - mit dem Slogan "Innsbruck wird Weltstadt" geworben wird, sollte man sich auch der Dinge besinnen, die Innsbruck bereits davor weltstädtischen Flair verliehen haben. Nur, weil es den Tourismusverantwortlichen vielleicht nicht so aufgefallen ist, sind auch bei uns Einrichtungen nicht ausgeschlossen, die anderswo mehr zum Selbstverständnis beitragen als anscheinend bei uns. Ein Park - wie es der Schlosspark ist - macht Innsbruck auch zum Teil einer Liste bekannter Namen, wie Tivoli, Bomarzo , Wilhelmshöhe etc.

Vielleicht sollte man eine Sehenswürdigkeit wie Schloß Ambras auch mal differenzierter bewerben, weil das Schloß allein längst nicht das einzige Stück vom Kuchen ist. Vielleicht ist es aber auch besser, so, wie es ist - dann bleiben uns (Einheimischen) die lauschigen Plätzchen erhalten ;-).



The bridges of Schloß Ambras park

21.5.2013: Many thanks for this translation by Kristina Cosumano

Of course the main reason to visit the Paschberg is to pay a visit to Schloss Ambras. A detailed discussion of the castle, however, would go beyond the bounds of these pages, and so here we shall merely take a "side glance" at the park grounds surrounding it.
In a landscape bordered on all sides primarily by water, it is in the nature of things to expect to find larger structures in the outer areas. Even the Igler Railway, which cuts directly through the terrain, utilises no remarkable bridge works with the exception of two bridges (the Sill River and southern tangent crossings) at the beginning of its route. The Paschberg Bridge on the Brenner Autobahn is not included here, since it is a structure which is not directly in contact with the grounds (the initial planning discussions for the Autobahn called for a tunnel — which would have been the better choice for Innsbruck today.)
When one focuses mainly on the bridges in this area, one is led to hidden places on the Paschberg. Most of these bridges lie in the park grounds of Schloss Ambras, which have been in use as such since the Renaissance. This area, often overlooked by visitors, reveals the principal concept of the park, as the grounds surrounding a summer residence and "pleasure castle" (Lustschloss).
Several bridges cross the Mülhlbach - most impressive of these is the one near the Keuchengarten (from "Küchengarten", kitchen gardens). Especially peculiar is the middle pillar of this bridge, the foundations for which are sunk deep into the gorge. When crossing the bridge one feels strangely removed from the roaring (well, a bit of an exaggeration) abyss. At the southern end of the bridge is a a path which leads downhill to underneath the bridge, at the bottom of the gorge. From there Schloß Ambras gives one the impression of an impregnable fortress.
Several bridges can also be found in the area of the artificial waterfall (fed by waters of the Aldranser Bach). This especially important crossing is unfortunately now a pragmatic structure from the nineteen-seventies, which replaced a (rickety) wooden bridge. In all, three bridges serve for various views of the waterfall. Theoretically one can see from the bridges to the Keuchengarten, and vice versa, however this view is now somewhat impeded by tree growth.
Not far from here, where the artificial stream flows into the Mühlbach, one finds several smaller bridges, where the visitor may escape from the summer heat. In times of flooding this area can turn into a real "witch's cauldron" (flash flooding) — especially in the brook's basin areas, meadows with few outlets for excess surface water. In the summer of 1984 the Mühlbach flooded so much that some of the banks (here friable quartz phyllite) collapsed. The remains of man-made supports further downhill suggest an earlier lower stream, discontinued possibly for this reason.
Outside of the park are no further bridges, other than what may be more fittingly described as underpasses or culverts. The most impressive of these passes under the Igler railway, between the Tantegert and Aldrans stations. This relatively high tunnel is about 15 meters long and theoretically walkable - although a look through it neither inspires confidence in the structure nor provides a shortcut on the path…
Recently a new shopping mall in Innsbruck was advertised with the slogan "Innsbruck wird Weltstadt" (roughly, "Innsbruck Goes Cosmopolitan"). One might recall, however, that Innsbruck already has many features which made (and still make) it a "city of the world", even if the tourism bureaus don't yet see it that way. The park grounds of Schloß Ambras are comparable to sites like Tivoli, Bomarzo or Wilhelmshöhe. Such places could perhaps be advertised in a better way than they have been until now, but then again maybe it is better for them to remain the secrets of the local residents of Innsbruck, as our own cozy hideaways…

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Bahn

Der herausragendsten Sehenswürdigkeit ist eine eigene Rubrik gewidmet. Bitte unter PFADE - BAHN nachsehen, wenn Sie mehr darüber wissen wollen....

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Tummelplatz

Der Tummelplatz ist ein Kriegerfriedhof. Kriegerfriedhöfe sind wohl ideologisch etwas belastet. Man sollte sich aber bewußt sein, daß hier in einem noch höherem Maße als auf anderen Friedhöfen gilt: Die Betroffenen liegen nicht freiwillig dort. Darüber dürfen auch die etwas pathetischen (oder vielleicht oft schon pathologischen) Inschriften hinwegtäuschen.
Der Friedhof wird von Betreuern aus Amras sehr liebevoll gepflegt - und hat im Gegensatz zu manch anderen "Monumenten" sehr menschliche Maßstäbe, die geeignet sind, den dahinter stehenden Wahnsinn des Krieges bloßzulegen. - Als Kontrastprogramm wird dazu der russische Kriegerfriedhof nahe der Endstation der Straßenbahnlinie 3 empfohlen.
Der Tummelplatz war aber nicht immer ein Friedhof. In den besten Zeiten des Schlosses Ambras fanden hier auch Turniere statt, bei denen sich viele Gäste "tummelten". Ich persönlich glaube allerdings, daß Tummelplatz eher eine Verballhornung von Tumuli -also Grabhügeln ist....auch wenn Innsbrucker Chronisten immer darauf hinweisen, dass dieser Name schon vor der Errichtung des Kriegerfriedhofs bekannt war.
Nach seiner Gründung Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Friedhof immer mehr zu einem im mittleren Inntal beliebten Wallfahrtsort. Der damalige Gemeindevorsteher von Amras, Sokopf, errichtet ein Kreuz am Eingang des Gräberfeld, das heut noch steht.
Einem der Gräber wurden Wunderheilungen zugeschrieben. In den Zeiten der bayrisch/französischen Besetzung wurde dieses Aufleben der Volksfrömmigkeit argwöhnisch beobachtet. Auch heute noch finden Gedenkmessen am Tummelplatz statt; unter anderem am weihnachtlichen Spätnachmittag.
Die eigentliche Anlaß der Wallfahrt scheint aber wieder in den Schubladen der Geschichte verschwunden zu sein. Um 1850 berichtet man, dass die Wallfahrt im Frühsommer v.a. bei jungen Damen der feineren Gesellschaft und bei jungen Soldaten beliebt war. Ob damals -an solch lauen Nachmittagen- vor allem der Gefallenen gedacht wurde bleibt aber dahingestellt....
Den Tummelplatz sollte man besuchen, um sich die zeittypischen Gemäde der Zwischenkriegszeit anzusehen, die Lourdeskapelle an dessen Westrand zu besuchen, und der Damen und Herren gedenken, die dort anno 1850 manch schönen Nachmittag verbrachten sowie insbesondere derer, die das ebenfalls lieber gemachte hätten, als nun dort oben als Helden zu, liegen.

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Philippine Welser Quelle

Philipine Welser war die Gemahlin Erzherzog Ferdinands II. Eine wohl sehr kunstsinnige und wissenschaftlich interessierte (betrachtet man die Sammlungen des Schlosses) aber auch verwöhnte Frau (betrachtet man ihre Badewanne).
Und wie das mit vielseitig interessierten Menschen so ist - wird sie wohl oft Ruhe und Frieden gesucht haben - letzteren die Welt bekanntlich nicht geben kann. Vielleicht hat sie diesen damals dort gefunden - zumindest der Legende nach.
Auf halbem Weg vom Tummelplatz zurück nach Wilten zweigt talwärts in östliche Richtung ein Stichweg ab. Er führt zu eine Plätzchen, das wohl ehemals sehr abgelegen und still lag. Still ist es heute nicht mehr, allerdings fast noch abgeschnittener (durch Straßen) als früher. Die Philipine Welser Quelle entspringt am Fuße eines einzeln stehenden Dolomitbrockens. Ob man das Wasser noch trinken kann, war mir noch nie so ganz klar....
Der Platz war ursprünglich gestaltet - mit einer Fußmauer vor der kleinen Felswand, einem Geländer und einer Bank. Die Reste davon sind noch da. 15 Höhenmeter tiefer fährt die Igler stündlich vorbei. Noch etwas tiefer steht das beständige Rauschen der Autobahn und der Mittelgebirgsstraße im Wald. Aber irgendwie ist es noch immer romatisch.

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Die Schalensteine von Tantegert

Nahe der Ausweiche von Tantegert - am Weg zum übrigens sehr empfehlenswerten Waldspielplatz, wölbt sich eine kleine Geltscherschliffkuppe aus dem Waldboden. Am Fuß der Kuppe steht eine Bank.
Bei trockenem Wetter sieht man wenig - aber nach einem Regen steht das Wasser in vielen kleinen Mulden. Man wäre versucht, diese Mulden für angefangene Bohrlöcher zu Sprengungen beim Bau der Igler zu halten - es sind aber tatsächlich prähistorische Kultplätze. In den Mulden wurden vermutlich Opfergaben deponiert. Vielleicht war aber auch das Bohren der Mulden selbst der eigentliche Kult. Passionierte Heimwerker mit besonderer Neigung zu Bohrmaschinen können das vielleicht bestätigen....

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Der Panoramatisch am Lanser Kopf

Ziemlich schräg und leicht beschädigt steht er am östlichen Rand des Gipfelplateaus. Der Steintisch zeigt die Kontur der ugebenden Berge als Abwicklung um ein Zentrum. Die markantesten Gipfel sind beschriftet.
Er stand wohl ehemals auf einer freien Wiesenkuppe. Mittlerweile hängen jedoch die Zweige der Bäume tief auf den Tisch herab. Im Zentrum des Tisches sieht man noch die Befestigung für einen Drehdorn, auf dem eine Peilenrichtung gelagert war.
Der Tisch ist ein schönes Beispiel für die Anlagen des frühen Tourismus, die mangels Wertschätzung oft spurlos verschwanden. Hoffen wir das dieses Schicksal diesem Tisch erspart bleibt.

Etwas weiter westlich - von Bäumen, Moos und Kraut überwuchert - findet man die Fundamente einer ehemaligen Kanonenstellung. Man sieht - der Lanserkopf hatte auch strategische Bedeutung - solange man von ihm noch ganz Innsbruck überblicken konnte.

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Schönruh

Heute zeugt nur der Haltestellenname der Igler von diesem Platz. Bis vor ca. 10 Jahren konnte man noch die Reste des Freibades auf einer flach nach Norden geneigten Wiese zwischen der Aldranserstraße und dem Aldransbach erkennen. Darunter lag das gleichnamige Gasthaus, dessen Gebäude heute noch -mehr schlecht als recht - stehen.
In den siebziger Jahren gab es immer wieder Vorstöße zu Reaktvierung dieses Bades. Doch sie waren nie von Erfolg gekrönt. Die Anlagen verfielen zusehendst. Schlußendlich wurde das Areal von einem Erdbeweger erworben, der es auch gründlich umgrub, um dort eine Villa im toskanischen Stil (jeoch mit mangelnder "Toskanizität" - würde der sLAnZk sagen) zu errichten.

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Bergiselblick

Am Weg von Vill zur Poltenhütte öffent sich durch zahlreiche Schlägerungen nun ein großartiges Panorama. die Stadt liegt einem zu Füßen - und man steht sozusagen Aug in Aug mit mit dem Bergiselungeheurer - dem Schanzenturm.

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