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DIE UMGEBUNG: SEHENSWERTES - ORTSCHAFTEN - WANDERTIPS

Wandertips

Zum großen Bild! Man kann dieses Kapitel auch gut als "Bahnwandern" am Paschberg bezeichnen. Es enthält Vorschläge, wie man die Landschaft, die durch die Igler erschlossen wird erwandern kann. Der Paschberg bietet auch viele Spielraum fü anspruchsvolle Wanderer - er ist nicht allein ein "Pensionistenberg". Bei Querfeldeinwanderungen ist -ehe man sich´s versieht - ein Höhenunterschied von 400m erklommen.
Orientierungsläufer lieben das Gebiet als Übungsareal. Es gibt dazu sogar eine detaillierte 1:10000 Karte, die beim Tiroler Fachverband fü Orientierungslauf erhältlich ist (Ansprechpartner: Dr. Hermann Knoflach -seines Zeichens auch der Kartograph der informativen Landkarte).
Die Steinbrüche werden im Winter von Eiskletterern genutzt.
Downhillfahrer haben abenteuerliche Strecken durch den Wald angelegt
Und nicht zuletzt dient das Areal den vielen gemäßigt Sportlichen als leicht erreichbares Naherholungsgebiet.
Der Berg ist zugleich auch noch Jagdrevier und Wirtschaftswald.
Und das beste dabei - alles scheint zumindest relativ konfliktfrei abzugehen.

Darüberhinaus gibt es jetzt zum Herunterladen einen speziellen Wanderführer für "Paschberg und Umgebung":

Zip-Datei-Download

Die letzte der unten beschrieben Wanderungen ist auch in diesem Büchlein zu finden.

Die Wanderungen am Paschberg wurden nach Schwierigkeitsgraden eingeteilt:
"Sportlicher" Anspruch *gering, **mäßig, ***kann ausarten, ab ** ist Wanderausrüstung notwendig.

Auf die beschilderten Rundwanderwege wird nicht näher eingegangen.

Die angegeben Kosten beziehen sich auf IVB Fahrscheine (4´er Block), wenn sie mit dem Auto fahren, müssen Sie ab Anfahrtslängen über ca. 3.4km mit höheren Kosten rechnen (wenn Sie allein im Auto sitzen). Tarifinfos unter http://www.ivb.at/

Die Linie 6 fährt in Stundenintervallen. Im Winter fährt die Bahn nur ab Bergisel. Im Sommer (April-Oktober) kann man von der Stadt aus fahren. Im wesentlichen gilt als Faustregel: der Zug fährt so um 10 nach Punkt vom Bergisel berwärts und um 10 nach Halb von Igls talw¨rts. Wenn man um die Zeit da ist, sollte man den Zug nicht versäumen. Die Fahrtzeit ab Bergisel beträgt ca. 20 min (also 10 Minuten Verspätungsreserve)
Verspätungen sind durchaus möglich - im Sommer durch die Stadtroute (Staus) im Winter durch wer-weiß-was. Im allgemeinen wird der Fahrplan aber ganz gut eingehalten - nur die Zehnminutenausreißer bei einem Stundenintervall haben wohl dazu geführt, daß nur wenige Pendler die Bahn nutzen....

Die genauen Fahrpläne können unter http://www.ivb.at/ abgerufen werden. Laden Sie sich die Pläne für Linie 3, 6, J, C und T herunter. Dann haben Sie alles was an Stadtverkehrsmitteln zum Paschberg führt. Darüber hinaus sind noch die Fahrpläne für die Post/Bahnbuslinien ins Mittelgebirge unter http://www.vvt.at/ wichtig.

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Wanderung für müde Städter *(*)


Zeitaufwand insgesamt: ca. 1h
reine Gehzeit: ca. 30 - 45 min
Kosten: 2,4 € / Person

Winter:

Fahrt mit Linie 6 bis zur Haltestelle Tantegert - Wanderung über Schalenstein und Waldspielplatz entlang der Forstmeile (gegen Laufrichtung) zur Station Tummelplatz - dort Einstieg in die zurückfahrende Straßenbahn.

Sommer

Fahrt mit Linie 6 bis zur Haltestelle Aldrans - Wanderung über Tantegert, Tummelplatz und Walterhofplateau zur Station Schönruh - dort Einstieg in die zurückfahrende Straßenbahn.

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Die Igler für Autofahrer I **


Zeitaufwand insgesamt: ca. 1h
reine Gehzeit: ca. 45 min
Kosten: 1,2 € / Person
Parken am Parkplatz Lanser See - Wanderung über Lanser Moor und Poltenhütte nach Tantegert - Rückfahrt mit Linie 6 zum Ausgangspunkt. Diese Wanderung kann auch variiert werden, indem man von der Poltenhütte zum Tummelplatzweg und weiter zur Haltestelle Bretterkeller absteigt, um von dort zurückzufahren.

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Die Igler für Autofahrer II *



Zeitaufwand insgesamt: beschränkt durch Fahrzeiten der Igler
reine Gehzeit: 10 min
Kosten: 2,4 € / Person
Parken am neuen Besucherparkplatz in Lans - Spaziergang zur Station Lans - Fahrt mit Linie 6 in die Stadt - Stadtbesichtigung / Shopping - Rückfahrt mit Linie 6 nach Lans - danach Besuch eines Gasthofes in Lans zum Abendessen.

Diese Variante habe ich hier noch nicht probiert; ich bin aber ähnlich bei einem Ausflug nach Bozen vorgegangen: Parken in Klobenstein, Fahrt mit Bahn und Seilbahn in die Stadt und wieder retour. Ist viel erholsamer als Parkplatzsuchen in der Stadt.

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Paschberg X-Treme? **(*)



Beim fortgeschittewn Paschbergwanderer sorgt das für den besten "Kick".

Zeitaufwand insgesamt: 2-4 Stunden
Kosten: 1,2 € / Person
Fahrt mit Igler von Wilten (Sillhöfe) nach Igls / Wiesenwanderung nach Vill / Forstweg Richtung Poltenhof /
Variante 1: Kraxelpartie zur Villerstraße / Abstieg in die Sillschlucht / zurück zum Ausgangspunkt
Variante 2: Verbindungsweg zum Lemmenhof (Sillwerke) / Überquerung der Villerstraße / Unterquerung der Brennerautobahnbrücke / Bretterkeller / Wilten

Von der Endstation der Igler wandert man zunächst gemütlich nach Norden in Richtung Vill und weiter in Richtung Grillhof. Kurz bevor diese Straße im Wald verschwindet zweigt wiederum nach Norden ein Stichweg (Wegweiser Poltehütte- Tantegert) ab. Diesem folgen wird bis zu einem Kahlschlag.

Variante 1 (2002): (Orientierungsvermögen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!):
Am westlichen Rande des Kahlschlags steigen wir nun teilweise weglos ca. 50 Höhenmeter auf ein kleines Plateau ab. Interessant sind hier die eigenartigen Oberflächenformen (kegelförmige Erdhügel, mit Föhren überwachsen. Nach Westen senkt sich nun über eine Wegstrecke von ca. 300m ein kaum benutzter aber noch gut erkennbarer Pfad zur Villerstraße hinab - Allerdings nicht ganz - denn ca. 20 Höhenmeter oberhalb der Straß verliert sich die Spur in einem dichten Mischwald. Man kann nun zur Straße über geologsich interessantes Terrain (mehrere Felsabbrüche mit Wegspuren dazwischen) absteigen und unten angekommen auf dieser nach Westen zur Abzweigung "Gluirschöfe zurückgehen. Dort ist eine weiterer Abstieg in die Sillschlucht möglich. Ebenso kann retour zum Kahlschlag und von dort weglos zum Verbindungsweg aufgestiegen werden (vgl. Variante 2) Wem diese Variante zu schlimm ist - das zeigt sich bereits, wenn man den Kahlschlag hinunter blickt - sollte einen anderen Weg wälen....

Variante 2 (2003):
Nach Passieren des Kahlschlags zweigt rechts ein Weg ab, der gardewegs hinunter zu den Sillwerken führt. Diesem Weg folgen wir bis zum Ende - danach geht es weiter auf einem alten Hohlweg mit gelegentlichen Ausblicken nach Süden zur Sillschlucht hinunter zur Villerstraße. Wir Überqueren die Straße und steigen weiter ab, um die Autobahnbrücke zu unterqueren (tolle Einblicke ins Bogentragwerk!) Anschließend erreichen wir den Bretterkeller und gelangen von dort aus über die Fußgängerbrücke zurück zu den Sillhöfen

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Paschberg Direttissima ***



Zeitaufwand insgesamt: 4h
Kosten: 1,2 € / Person
Von Wilten über Bretterkeller bis zur Villerstraße / entlang der Straße nach Osten bis unmittelbar nach der Iglerunterführung/ Aufstiege entlang des Steinbruches nach Osten zum Tummelplatzweg / "querwaldein" über ein Plateau zur Poltenhütte / Aufstieg zum Lanser Kopf / Rückfahrt mit Igler von der Station Lans aus.

Auch dieser Wandervorschlag erfordert einen guten Orientierungssinn, da einige Strecken beinahe weglos sind. Belohnt wird man mit einesamen Plätzen in unmittelbarer Nähe stark begangener Spazierwege. Die erste Schlüsselstelle der Wanderung ist die Überwindung der Steilstufe zum Tummelplatz weg. Nach Querung der Igler oberhalb ihrer Straßenunterführung stehen wir unmittelbar vor einer gewaltigen Felswand - sie ist Teil eines aufgelassenen dreistufigen Steinbruchs. Wir gehen entlang der drei Abbaustufen am Fuß der Felswand entlang nach Osten und folgen dort einem konstant steigendem Pfad, der zum Tummelplatzweg ansteigt. Wir ereichen den Weg nahe einer Wegkreuzung und folgen nun für kurze Zeit dem Weg nach Tantegert. Bei einem kleinem Wochenendhaus (südlich des Wegs - genau schauen!) verlassen wir diesen, um geradewegs durch den Wald nach Süden anzusteigen. Es bieten sich hier auch einige Wegspuren zu einem Anstieg in Serpentinen an. Dort, wo der Wald am dichtesten ist (fast wie bei Hänsel und Gretel) stehen wir am Rande eines Plateaus mit einem kleinen Häuschen. Wir halten uns hier leicht nach Osten und erreichen die Wegkreuzung östlich der Poltenhütte) Es bieten sich nun zwei Möglichkeiten des Anstiegs zum Lanser Kopf an.

Variante 1(2001) :
Wir steigen weiter weglos am Rande eines verstrauchten Kahlschlags an und folgen der nordöstlichen Flanke des Lanser Kopfs nach Süden. Bald ereichen wird die ersten "offiziellen" Wanderwege zum Gipfel im Bereich der Hochspannungsleitung.

Variante 2 (2003) :
Wir bleiben nun zum Ausspannen vorerst auf dem Weg nach Lans und verlassen diesen erst beim Lanser Moor. Dort steigt an der Südostflanke des Lanserkopfs ein Pfad (erst ca. 20 Höhenmeter oberhalb der Forststraße erkennbar) an, der praktisch an der südlichen Steilwandseite den Kopf erreicht. Ein kleines etwas abschreckendes Wegstück im Fels ist dazu zu meistern.

Abstieg über Wanderweg nach Lans bis zur Station Lans oder weiter über die Vogelhütte zur Station Aldrans.

Variante3 (2004):
Gleich beim Abzweig des Tummelplatzwegs von der Viller Straße bergan in den Wald, vorbei am Lichtungsrand des Lemmenhofplateaus. Noch unterhalb des Sillwerkspeichers Abstecher zum Waldrand zu einer nett gelegenen Baumhütte "Von Kindern für Kinder" das allein wäre eine nette Wanderung. Anschließend wieder nach Osten in den Wald auf einer Spur durch den Kahlschlag. Ignorieren des folgenden Forstweges - weiter bergan auf der Spur, am nächsten Forstweg ansteigend ostwärts, bis zur Poltenhütte. Nun "unlag" nach Westen bis Vill, von dort durchs Moor nach Igls. Retour mit der Igler.

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Vom Paschberggrat zum Mühltal **


Zeitaufwand insgesamt: ca. 2-3h
Kosten: 2,4 € / Person

Von Endstation Igls über das Viller Moor zum Ostrand der Grillhof / Villkopf / Lanserkopf / Golfplatz Lans / Mühltal / Sparberegg / Station Aldrans.

Zuerst führt diese Wanderung über den Grat des Paschbergs entlang des Viller und Lanser Kopfs. Man hält sich dabei immer nahe der südliche Felsklippen, wo man einen schönen Ausblick auf das ösltiche Mittelgebirge geniessen kann. Vom Lanser Kopf steigt man dann ab zum Lanser Golfplatz, der im westlichen Drittel auf einem Spazierweg gequert wird. Anschließend folgt man einem Schotterweg zum Mühlsee und vor dort ins Mühltal. Dieses Tal ist noch sehr naturbelassen. Charakteristikum ist ein mäandrierender Wiesenbach. Das Tal geht dann in einen Schluchtartigen Abschnitt über. Hier steigt man wieder im Wald nach Norden an quert die Iglerbahn und ereicht den Rundwanderweg Sparberegg, der bis zur Station Aldrans führt.
Wenn man weiter durchs Mühltal geht - und kurz vor dem Beginn der Aldranser Felder zuerst weglos nach Norden ansteigt, gelangt man auf einen sehr flachen Weg, der kurz vor der Station Aldrans die Igler quert. Dieser Weg ist die Trasse eines alten Bewässerungskanals (bei der Station Aldrans ca. 2m oberhalb der Bahntrasse als Einebnung erkennbar)

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